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Hängefrucht-Rose

(Rosa pendulina)

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0,5 — 2 m indigen LC
Blüte
Synonyme: Rosa alpina, Rosa rupestris, Alpen-Rose, Gebirgs-Rose. Nanophanerophyt, mont-sa. Die Griffel sind frei und nicht zu einer Säule verwachsen. Die ungeteilten Kelchblätter sind ganzrandig. Die 7 — 11 Blättchen sind kahl. Die Stacheln sind dünn, unten zahlreich, oben spärlich bis fehlend. Die Blättchen sind 2x drüsig gesägt, Drüsen können aber auch fehlen. Die Krone ist rosa bis leuchtend purpurn. An Blütenstiel, Kelch und junger Frucht finden sich oft Stieldrüsen. Die Frucht ist hängend und meist länglich-flaschenförmig (Lit). Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern (außer Wien) im alpinen Raum, in der Böhmischen Masse (hier beinahe gefährdet) und im nördlichen Alpenvorland (hier stark gefährdet) vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Knospe
 
 
abgeblüht
 
 
Blätter
 
 
Aufnahmen: 27.05.2018 an der Forststraße zwischen Hochficht und Schöneben, Ulrichsberg
 
Blüte, Blättchen
 
 
2x gesägt
Die Blättchen sind 2x drüsig gesägt.
 
Blüten
Aufnahmen: 19.06.2024 Učka
 
Rosa pendulina
Aufnahme: 25.07.2016 Portlaalpe
 
Rosa pendulina
 
 
Rosa pendulina
 
 
Rosa pendulina
 
 
Rosa pendulina
 
 
Rosa pendulina
 
 
Rosa pendulina
 
 
Rosa pendulina
Aufnahmen: 07.06.2012 Schwarzensee

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1437. R. alpina L. (R. rupestris Crantz. Alpen -R.)
Kleiner Strauch, meist 1—4' hoch. Stacheln sämmtlich gerade, wagrecht oder abwärtsgerichtet, ungleichgross, nadel- und borstenförmig, an den Wurzeltrieben gedrungen oder zerstreut, an den Stämmen und Aesten meist fehlend. Blätter 3—5paarig - gefiedert. Blättchen 1 — 1,5" lang, 0,5—0,75" breit, länglich oder elliptisch, stumpf oder spitz, einfach- oder doppeltgesägt, kahl oder unterseits behaart, oberseits dunkelgrün, unterseits blasser oder graulich. Nebenblätter lineal oder linealkeilig, an den blüthenständigen Blättern grösser, breiter. Blüthenstiele einzeln, meist deckblattlos, nach dem Verblühen herabgebogen und wie die Kelchröhren drüsigborstlich oder kahl. Kelchzipfel ganzrandig, an der Spitze lanzettlich verbreitert, so lang oder länger als die Kronblätter. Kronen 1,5—2" im Durchmesser, dunkelrosenroth oder purpurn, wohlriechend. Scheinfrüchte scharlachroth, ellipsoidisch, seltener kugelig, in einen Hals mehr minder zusammengezogen und dadurch flaschenförmig, markig, überhängend, von den aufwärtsgerichteten oder zusammenschliessenden, bleibenden Kelchzipfeln gekrönt. Die mittelständigen Fruchtknoten sehr kurzgestielt oder fast sitzend. Durch die nach der Blüthe herabgebogenen Blüthenstiele und die scharlachrothen Scheinfrüchte von der Vorigen verschieden.
Juni — Juli


Aendert ab:

  • α alpina fl. dan. (R. inermis Mill. — R. pendula Ait.) Blüthenstiele sammt Kelchröhren kahl, glatt.
  • β pyrenaica Koch. (R. pyrenaica Gouan.) Blüthenstiele und Kelchröhre oder nur die Blüthenstiele allein mit drüsigen Borsten besetzt.

An Waldrändern, auf Sumpfwiesen, an Fluss- und Bachufern über Gneiss, Granit, Hornblende, auf Hochebenen der Mühlkreise in beiden Varietäten, besonders als var. β nicht selten. An der Dreisesselkette, um Kirchschlag auf Moorwiesen unweit der Kirche, am Lichtenberg nächst der Giselawarte, um Freistadt, Weinberg, Königswiesen, Ruttenstein. Auf fast sämmtlichen Voralpen bis zum Krummholze, über dolomitisirten Dachstein-, Grestner- und Muschelkalk. Am Almkogl bei Weyer, an den Kerschbaumsteinermäuern bei Neustift, am Grestenberg, hohen Nock, auf allen Stoder- und Spitaleralpen. Am Georgenberg, Pröller, bei Altpernstein, auf der Gradalpe. Am Kasberge, am Traunfalle, am Ufer des Laudachsees und am Wege von der Lahnastiege am Traunsee zur Mayralm, auf den Ausseergebirgen, am Dachsteingebirge bis ins Echernthal bei Hallstatt herab, am Ufer des hinteren Langbathsees, an der Strasse von St. Gilgen nach Mondsee, am Schafberge, Steingebirge. An der Ager zwischen Stadl und Schwanenstadt (Saxinger). Je höher der Standort, so dunkler die Blüthen."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 195), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 18.08.2026

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